Aktuell


Volksabstimmung: Am 8. März wird über die SRG-Initiative entschieden

TV2 Kopie

Am 8. März 2026 entscheidet die Stimmbevölkerung an der Urne über eine Vorlage, die weit über eine reine Gebührenfrage hinausgeht. Die Volksinitiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)» gefährdet im Kern die Vielfalt und Qualität unserer nationalen Medienlandschaft. Ein radikaler Abbau der Mittel würde nicht nur das Informationsangebot massiv einschränken, sondern hätte auch direkte Auswirkungen auf den hiesigen Werbemarkt, welcher von einem starken öffentlichen sowie privaten Medienumfeld profitiert. Wenn Reichweiten wegbrechen und bewährte Kanäle geschwächt werden, verschwinden wertvolle Werbeplätze, die gerade für nationale Kampagnen und lokale Identität unverzichtbar sind. Wir sind überzeugt: Eine Schwächung des medialen Service public schadet letztlich allen, von Medienschaffenden bis hin zu Unternehmen, die auf ein stabiles, qualitativ hochwertiges Werbeumfeld angewiesen sind. Stimmen Sie ebenfalls noch heute über die betreffende Vorlage ab!

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News aus Bundesbern


Leistungsschutzrecht: Warum der Nationalrat die Repeat-Taste drückt

Bundeshaus 6.5

Der Nationalrat schickt am ersten Sessionstag den Leistungsschutz für Medien auf eine Zusatzrunde. Ursprünglich ging es bei der Vorlage vor allem darum, grosse Tech-Plattformen dazu zu verpflichten, Schweizer Medienhäuser finanziell zu entschädigen, wenn sie deren Inhalte (z.B. Textausschnitte in Suchresultaten) anzeigen. Seit der Ausarbeitung des Entwurfs zeigt sich laut dem Nationalrat, dass ein Gesetz ohne explizite Regeln für KI-Anbieter heute zu kurz greife. Deshalb soll der Bundesrat nun die Vorlage überarbeiten und das Anliegen der Motion Gössi (24.4596) integrieren. Das Geschäft geht als nächstes in den Ständerat. Wir werden die Entwicklung weiterhin verfolgen. Werbekampagnen und journalistische Umfelder, in denen Werbung platziert wird, basieren auf hochwertigem Content. Es gilt nun eine Balance zwischen Leistungsschutz und der Förderung von Innovation zu finden.

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News aus der Branchenwelt


Petition gegen betrügerische Onlinewerbung eingereicht

Phone

Der Konsumentenschutz und die Digitale Gesellschaft haben am Montag eine Petition bei der Bundeskanzlei eingereicht, welche strengere Regeln gegen betrügerische Werbung auf Plattformen wie YouTube, Instagram und TikTok fordert. Mit dem neuen Bundesgesetz über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen (KomPG) will der Bundesrat die Rechte der Nutzerinnen und Nutzer stärken und sehr grosse Kommunikationsplattformen sowie Suchmaschinen zu mehr Fairness und Transparenz verpflichten. Auch KS/CS beanstandet in ihrer Stellungnahme zum KomPG, dass sich der Vorschlag des Bundesrats derzeit bloss auf eine Auswahl von strafrechlichen Tatbeständen beschränkt und betrügerische Werbung wie z.B. Online-Anlagebetrug aktuell nicht berücksichtigt. KS/CS wird die Petition im Auge behalten.

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