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Genf: Breite Allianz gegen ein Werbeverbot für Flugreisen

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Mit dem Gesetzesentwurf PL 13760 wollen die Grünen im Kanton Genf jegliche Werbung für Fluggesellschaften sowie für Flug- und Helikopterreisen verbieten. Das Verbot soll auf öffentlichem Grund gelten, auf öffentlich einsehbarem Privatgrund und sogar in und um Gebäude der öffentlichen Hand. Die Wirtschaftskommission des Grossen Rats ist mit 12 zu 3 Stimmen nicht auf die Vorlage eingetreten. Bemerkenswert ist die Breite dieser Allianz: Neben den bürgerlichen Parteien bezeichneten auch Vertreterinnen und Vertreter der SP das Verbot als untaugliches Mittel. KS/CS teilt diese Einschätzung. Auch ohne Plakatwerbung wird weiterhin geflogen. Die Werbegelder fliessen bloss zu den internationalen Online-Plattformen ab, und die lokale Wirtschaft geht leer aus. Das Geschäft ist nun für die Parlamentsdebatte vom 29./30. Oktober traktandiert. KS/CS hat bereits ein Positionsblatt vorliegend und tauscht sich mit diversen Akteuren aus.

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News aus Bundesbern


Herbstsession: Ein klares Nein, ein verpasstes Ja

Nationalratssaal 3

Zwei werberelevante Geschäfte standen in der Herbstsession auf der Traktandenliste des Nationalrats. Am 21. September lehnte der Rat das Postulat 24.4604 «Bevor Adipositas zur Epidemie wird» deutlich ab. Der Vorstoss hatte einen Bericht zur «Erklärung von Mailand» und strengere Werbeeinschränkungen für zuckerhaltige Lebensmittel gefordert. Damit bestätigt der Nationalrat den Weg der Selbstregulierung, den die Branche ab Januar 2027 mit der neuen Selbstregulierung für an Kinder gerichtete Lebensmittelwerbung weiter verstärkt.

Weniger erfreulich ist der Verlauf der Motion 24.4018 «Verbreitung der entwürdigenden Nudify-Apps einschränken». Sie wollte das Bewerben und Verkaufen von KI-Apps verbieten, die aus gewöhnlichen Fotos Nacktbilder erzeugen. KS/CS hat den Vorstoss unterstützt, denn hier ist ein Werbeverbot sachlich gerechtfertigt. Weil der Rat die Motion nicht innerhalb der zweijährigen Frist behandelt hat, wurde sie abgeschrieben. Das ist schade, denn das Anliegen wäre sinnvoll gewesen. Zudem hat die EU ein solches Verbot bereits beschlossen (siehe KI-Omnibus der EU).

Der Blick nach vorne zeigt: Auch in dieser Session wurden wieder Dutzende neue Vorstösse eingereicht. KS/CS prüft sie derzeit auf ihre Werberelevanz und wird zu den betroffenen Geschäften Stellung beziehen.

Zur Position

 

 

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Seit dem 1. Oktober 2026 erhält die höhere Berufsbildung international verständliche Titel. KS/CS hat sich als Trägerin der eidgenössischen Prüfungen für Kommunikationsfachleute und Kommunikationsleiterinnen und -leiter über Jahre dafür eingesetzt. Alle Inhaberinnen und Inhaber unserer Abschlüsse dürfen den Titel ab sofort führen, unabhängig davon, wann sie ihn erworben haben. Wer die Weiterbildung angehen möchte: Der Anmeldeschluss für die Prüfung der Kommunikationsfachleute 2027 ist der 31. Oktober 2026, hier gibt es weitere Informationen dazu.

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