Aktuell
Amsterdam: Werbeverbot für Fleisch, Flüge, Ferien und Co.
In Amsterdam hat der Stadtrat (Legislative) einen ungewöhnlichen und kontrovers diskutierten Entscheid gefasst. Ab Sommer 2026 werden im öffentlichen Raum Werbebeschränkungen für Fleisch und andere Produkte und Dienstleistungen, die fossile Energieträger benötigen, eingeführt. Das Werbeverbot soll damit auch beispielsweise Flugreisen, Kreuzfahrten und Fahrzeuge betreffen. KS/CS verfolgt diese Entwicklungen mit grosser Besorgnis und erachtet sie als wirtschaftsfeindlich. Auch in der Schweiz werden ähnliche Vorstösse diskutiert, die KS/CS auf politischer Ebene bekämpft.
News aus Bundesbern
Regulierung von «Fast Fashion» erreicht den Nationalrat
Bereits im vergangenen Juni berichteten wir über einen neuen Gesetzesentwurf in Frankreich, der mehrere Massnahmen vorsah, um Umweltauswirkungen der Modeindustrie zu reduzieren. Der Fokus des Gesetzes lag mehrheitlich auf chinesischen Online-Anbietern wie Shein, Temu oder AliExpress und sah neben einem umfassenden Werbeverbot auch Strafzahlungen für besonders umweltschädliche Unternehmen und Verpflichtungen für Online-Plattformen vor. Nun ist eine ähnliche Motion auch im Schweizer Nationalrat eingereicht worden, welche KS/CS aktuell prüft. Grundsätzlich gilt es jedoch zu vermeiden, gesellschaftliche Herausforderungen mit generellen Werbeverboten anzugehen.
News aus der Branchenwelt
Media Focus: Der Schweizer Werbemarkt 2025 stabilisierte sich nach schwachem Start
Der Schweizer Werbemarkt zeigte sich laut dem Marktforschungsinstitut Media Focus im vergangenen Jahr nach einem schwierigen Start widerstandsfähig und erwirtschaftete im klassischen Bereich (ohne Digitalwerbung) einen Brutto-Werbedruck von 3,93 Milliarden Franken. Dies entspricht einem leichten Rückgang (-1,7%) gegenüber dem Vorjahr. Einen positiven Impuls erlebte das Fernsehen lediglich im dritten Quartal, angetrieben durch die Frauenfussball-Europameisterschaft in der Schweiz.
Sie möchten automatisch auf dem Laufenden bleiben?




