AKTUELL
Schweiz unterzeichnet Europaratskonvention zu KI
Bundesrat Albert Rösti hat am 27. März 2025 die Konvention des Europarats über Künstliche Intelligenz und Menschenrechte, Demokratie und Rechtstaatlichkeit im Namen der Schweiz unterzeichnet. Die KI-Konvention setzt verbindliche Standards für Transparenz und Nichtdiskriminierung im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Als nächstes beginnt die Erarbeitung einer Vernehmlassungsvorlage, die bis Ende 2026 vorliegen soll. KS/CS wird diese weiteren Arbeiten genau verfolgen und sich im Sinne der Werbebranche einsetzten. Die Schweizer KI-Regulierung soll sich auf sehr gezielte sektorielle Massnahmen fokussieren und allfällige konkrete Lücken und Fehlentwicklungen schliessen. Denn vielen Fragen im Zusammenhang mit KI können bereits heute mit den bestehenden Gesetzen begegnet werden. Zur Medienmitteilung.
News aus Bundesbern
KVF-N ist für neue Werbeerträge im privaten Rundfunk
Im Zusammenhang mit der zukünftigen Ausrichtung des Medienmarkts hat sich die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrates (KVF-N) mit der parlamentarischen Initiative 24.466 auseinandergesetzt. Diese verlangt, dass die privaten Rundfunkanbieter im Werbebereich den privaten Online-Anbietern gleichgestellt werden, sodass für sie politische Werbung zulässig wird. KS/CS hat sich für eine Annahme ausgesprochen, da damit Marktlücken für private Rundfunkanbieter geschlossen und den privaten Radio- und Fernsehsendern Zusatzeinnahmen verschafft werden. Der Entscheid stärkt das Radio- und Fernsehwerbeinventar und unterstützt so die Meinungsbildung. Mit 13 zu 12 Stimmen hat die Kommission dem Geschäft Folge gegeben und es in die Ständeratskommission geschickt. Zur Medienmitteilung.
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News aus der Branchenwelt
Lauterkeitskommission verzeichnet Rekordzahl an Beschwerden
Das Selbstkontrollorgan der Kommunikationsbranche, welches die Einhaltung der Regeln für lauterkeitsrechtlich korrekte kommerzielle Kommunikation überwacht, hat 2024 erstmals über 200 Beschwerdeverfahren geführt. Mehr als die Hälfte der eingereichten Beschwerden (52.8 %) wurden gutgeheissen, 34.7 % abgelehnt, und auf 12.5 % der Fälle konnten die Kammern nicht eintreten. Das öffentliche und mediale Interesse an der Arbeit der SLK hat ebenfalls zugenommen: Besonders häufig wurden Fragen zu Influencer-Marketing und der transparenten Kennzeichnung kommerzieller Partnerschaften gestellt. Auch der Einsatz von KI in der Werbung sowie Greenwashing waren wiederkehrende Themen. Zum Beitrag.
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