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persönlich 04 April 2019

KS/CS Kommunikation Schweiz: Die Schweiz braucht Visionen und Visionäre

Visionen und Visionäre gibt es in der Schweiz an sich zur Genüge. Die Rahmenbedingungen jedoch, die ihnen den nötigen Handlungsspielraum gewähren würden, fehlen oder reduzieren sich drastisch. Insbesondere im Tessin, wo der Staat die Privatwirtschaft direkt konkurrenziert.

Text: Maria Luisa Bernini Bilder: Copyright: Compagnia Finzi Pasca

 

Die Schweiz ist ein Land mit Tradition und Mythen. Ein Land, das es geschafft hat, ohne besondere Bodenschätze zu einem der reichsten Länder der Welt zu werden. Grund dafür waren nicht zuletzt Pioniere, die aus dem Ausland in die Schweiz kamen und hier die Bedingungen fanden, um ihre Visionen zu realisieren. Leute wie Nestlé, Brown und Boveri sind nicht zuletzt zu uns gekommen, weil sie hier klare und durchschaubare Rechtsgrundlagen fanden. In der Schweiz war es damals möglich, innovativ tätig zu sein. Wenig Bürokratie, klare und liberale Gesetze.

«Was wir in dieser Situation brauchen, sind Wegweiser.»

Wir riskieren, den Anschluss zu verlieren
Und heute? Die Schweiz ist eine viersprachige Willensnation im Herzen Europas auf der Reise zum 9- bis 10-Millionen-Einwohner-Staat. Ein kleiner, jedoch spezieller Markt, der sich endlich entscheiden muss, wie er sich entwickeln will. Zugespitzt: Modernisierung oder Landwirtschaft? Die Schweiz liegt zwar heute noch an erster Stelle des Global Innovation Index, der Rangliste, die die Innovationsfähigkeit der Länder vergleicht. Das hat sie nichtzuletzt der leistungsstarken und kreativen Kommunikationswirtschaft zu verdanken. Einer Branche, die notabene einen direkten Jahresumsatz von mehr als 7 Milliarden Franken erwirtschaftet, rund 22 000 Menschen eine Stelle bietet und mit einem BIP von rund 1,3 Prozent einen ähnlich hohen Beitrag zur Volkswirtschaft leistet wie die gesamte Energieversorgung. Die Kommunikationswirtschaft hat von jeher national wie international tätige Schweizer Unternehmen und ihre Marken exzellent im Markt positioniert und damit viel dazu beigetragen, dass unser Land wirtschaftlich prosperiert und konkurrenzfähig ist. Wenn es so weitergeht wie in den letzten Jahren, könnte die Spitzenposition der Schweiz schneller als gedacht verloren gehen. Die politische Ebene handelt so, als stünde unser Land unter Denkmalschutz, statt die Basis zu schaffen, um im Weltmarkt bestehen zu können. Die Welt organisiert sich gerade neu; es brodelt, und ein Geist des Aufbruchs weht durch Europa und den globalen Markt. In dieser rasanten Entwicklung riskieren wir, den Anschluss zu verlieren. Wir verlieren schon jetzt jährlich Marktanteile, und trotz aller Anstrengungen sieht es nicht so aus, als könnte sich das bald ändern.

Der Staat darf die Privatwirtschaft nicht konkurrenzieren
Was wir in dieser Situation brauchen, sind Wegweiser. Qualifizierte Persönlichkeiten, die dazu beitragen, in der direktdemokratischen Entscheidungsfindung Fehlinvestitionen zu vermeiden. In einem stetig wachsen den Land wie der Schweiz und in einer immer komplexeren und zunehmend diversifizierten Welt sind wir darauf angewiesen, dass unsere Politiker klare und saubere Richtlinien schaffen. Der Staat soll sich darauf beschränken, die Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen die Privatwirtschaft – und mit ihr die Kommunikationswirtschaft – möglichst frei und ungehindert gedeihen kann. Markt und Staat haben nun mal zwei verschiedene Geschwindigkeiten. Der Markt muss schnell sein, der Staat stabil.

Mit Steuergeldern den Wettbewerb verzerren
Leider mischt sich der Staat heute viel zu stark in den freien Wettbewerb ein. Besonders krass im Kanton Tessin. Mit Steuergeldern will er der Privatwirtschaft Konkurrenz machen und greift ganz direkt in den Wettbewerb ein. Bisher zum Glück mit wenig Erfolg, dafür mit umso grösserem Verlust an staatlichen Ressourcen, die anderswo besser eingesetzt würden. Der Kanton Tessin gebärdet sich damit sozusagen in kommunistischer Tradition. Man ist fast versucht vorzuschlagen, er solle eine Zusammenarbeit mit Nordkorea anstreben, da die Vorstellungen eines offenen Marktes nicht allzu weit auseinanderliegen. Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt hat gesagt: «Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.» Heute braucht es mehr denn je Visionäre – auch in der Schweiz. Doch diese gehen nicht zum Arzt, sondern ziehen, wenn wir uns nicht vorsehen, weg und suchen Märkte, in denen sie ihre Visionen verwirklichen können.

 

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Maria Luisa Bernini

 

Wirtschaft und Kunst: eine fruchtbare Beziehung

Kunst ist nach wie vor ein ausgezeichnetes und unvergleichliches Medium, um eine Marke oder ein Unternehmen eigenständig zu positionieren und zu vermarkten. Kunstausstellungen, Konzerte und künstlerische Events können als Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb entscheidende Vorteile schaffen. Ein Beispiel dafür ist die Tessiner Compagnia Finzi Pasca, die unter anderem Eröffnungs- und Schlusszeremonien von Olympischen Spielen, diverse Opern sowie zwei Shows des Cirque du Soleil realisiert hat. Das Umfeld solcher Anlässe oder einer speziellen Show (finzipasca.com) ermöglicht es innovativen Unternehmen, neue Kontakte zu knüpfen und neue, insbesondere internationale Märkte zu erschliessen. Dank enger Kontakte zur Compagnia Finzi Pasca kann Ihnen KS/CS Comunicazione Svizzera Türen öffnen und aufzeigen, wie sie die Fantasie, Kreativität und Energie der Weltklassetruppe optimal für Ihre Marke nutzen können. Anfragen richten Sie bitte per E-Mail an Maria Luisa Bernini Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

 

 Wieso KS/CS?
«Werbung ist die wichtigste Nebensache der Wirtschaft: Sie schafft Mehrwerte. Entsprechend von grossem Wert – kommerziell und emotional – ist das Engagement von Kommunikation Schweiz für liberale Rahmenbedingungen. Dieser Einsatz ist nicht nur fundamental für Auftraggeber, Agenturen und Medien, sondern auch für unsere gesamte freiheitliche Gesellschaft und Kultur.»

 

 

 

 

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