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COVID-19 Massnahmen des Bundes

Zürich, 30. März 2020

Finanzielle Erleichterungen

Unternehmen sollen die Möglichkeit haben, die Zahlungsfristen zu erstrecken, ohne Verzugszins zahlen zu müssen. Aus diesem Grund wird (auch) für die Mehrwertsteuer in der Zeit vom 21. März 2020 bis 31. Dezember 2020 im Rahmen vereinbarter Fristerstreckungen kein Verzugszins in Rechnung gestellt.

SVA

Die Ausgleichskassen verzichten seit 19. März 2020 für 6 Monate auf die Berechnung von Verzugszins bei Teilzahlungen von Beiträgen an AHV/IV/EO und Familienzulagen. Bis Ende Juni 2020 verschicken die Ausgleichskassen auch keine Mahnungen mehr für nicht bezahlte Beiträge. Der Rechtsstillstand vom 19. März bis und mit 19. April 2020 bei Betreibungen gilt auch für das Inkasso der Ausgleichskassen.
Covid-Überbrückungskredite über ihre Hausbank.

Überbrückungskredite für Einzelunternehmen, Personengesellschaften und juristische Personen, verfügbar seit dem 26. März 2020. Kreditbeträge bis zu 10% des Umsatzes oder maximal CHF 20 Mio. Dabei sollen Beträge bis zu CHF 500'000 von den Banken sofort ausbezahlt werden (Zitat Ueli Maurer: «innert einer halben Stunde») und der Bund bürgt zu 100%. Die Verzinsung beläuft sich auf 0,0%.

Kurzarbeitsentschädigung

Kurzarbeitsentschädigung kann neu auch für Angestellte in befristeten Arbeitsverhältnissen und für Personen im Dienste einer Organisation für Temporärarbeit ausgerichtet werden. Neu ist der Arbeitsausfall auch für Personen anrechenbar, die in einem Lehrverhältnis stehen.

Die bisher geltende Karenzfrist entfällt und damit auch die Beteiligung der Arbeitgeber an den Arbeitsausfällen. Neu müssen Arbeitnehmende nicht mehr zuerst ihre Überstunden abbauen, bevor sie von Kurzarbeitsentschädigungen profitieren können.

Die Abwicklung der Gesuche sowie die Auszahlungen sollen vereinfacht respektive beschleunigt werden. Einverständniserklärungen der Mitarbeitenden, Umsatzzahlen und HR-Auszüge müssen in den meisten Kantonen nicht mehr eingereicht werden respektive können nachgereicht werden. Bitte unbedingt die speziellen Covid-Formulare benutzen

Es stehen zwei Formulare zu Anmeldung zur Verfügung:

Diese gelten für alle Anmeldungen und Abrechnungen von Kurzarbeit wegen Covid-19 schweizweit.
Beide Formulare sind unter https://www.arbeit.swiss downloadbar.
Das Formular 1 COVID-19 wird verwendet, um Kurzarbeit anzumelden. Bevor das kantonale Arbeitsamt (Arbeitslosenkasse) etwas bezahlt, ist dieses Gesuch einzureichen. In der momentanen Lage ist es sinnvoll, die Kurzarbeit gleich für drei Monate anzumelden. Eine spätere Verlängerung ist möglich.

Bitte abwägen: Die Entschädigung wird innerhalb von 2 Jahren für maximal 12 Abrechnungsperioden (1 Periode = 1 Monat) ausgerichtet. Wer mehr als 85% Arbeitsausfall geltend macht, kann Kurzarbeitsentschädigung nur während höchstens 4 Abrechnungsperioden in Anspruch nehmen!

Das Formular 2 COVID-19 muss anfangs Monat mit den im Vormonat erhobenen Zahlen ausgefüllt und zusammen mit den geforderten Unterlagen eingereicht werden. Während jedes Kurzarbeitsmonats müssen die Normalarbeitszeit und die tatsächlich entfallenen Arbeitsstunden je Mitarbeiter festgehalten werden und in Form einer Liste dem Formular 2 COVID-19 beigelegt werden.
Beide Formulare müssen in der Regel in 1-facher Ausführung per Post an die kantonale Arbeitslosenkasse geschickt werden. Eine Übermittlung per E-Mail ist erst in wenigen Kantonen möglich.

Erweiterung der Kurzarbeitsentschädigung

Seit dem 23. März 2020 haben Personengruppen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung, die bisher ausgeschlossen waren:
InhaberInnen / Mitinhaber (in eine Rechtskörperschaft eingebettet)

Neu kann die Kurzarbeitsentschädigung auch für arbeitgeberähnliche Angestellte ausgerichtet werden, wie z.B. Gesellschafter einer GmbH, welche als Angestellte gegen Entlöhnung im (eigenen) Betrieb arbeiten oder Personen, die im Betrieb ihres Ehegatten arbeiten.

  • Entschädigung CHF 3'320 pro Monat (Bruttosumme CHF 4'150, Reduktionen gemäss Formular 2 COVID-19).
  • Bezugsdauer Bis 6 Monate (Bezugsdauer am 25. März 2020 durch den Bundesrat von 3 auf 6 Monate verlängert).

Termine für Gesuche um Weiterführung sind unseres Wissens kantonal geregelt. Bitte kläre ab, welche Fristen in deinem Kanton gelten.

Erwerbsausfall Selbstständige (nicht in einer Rechtskörperschaft eingebettet)

Corona-Erwerbersatzentschädigung für selbstständig Erwerbende, die wegen behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung des COVID-19 Erwerbsausfälle erleiden. Bis CHF 196 pro Tag. Allerdings wurden Kommunikationsagenturen nicht auf behördliche Anordnung geschlossen, so wie zum Beispiel Coiffure-Salons, Restaurants und Fitness-Studios.

 

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