«Wer qualitatives Wachstum möchte, muss sich für die Werbung einsetzen»

 

Die Mitglieder von KS/CS haben anlässlich der 101. Mitgliederversammlung mit rund 50 Teilnehmenden ihr Bekenntnis zu verantwortungsvoller und transparenter Kommunikation erneut unterstrichen. Der Verband setzt sich für die Weiterentwicklung der Werbung als bedeutendes Element von Wirtschaft und Meinungsbildung ein. Auch die wirksame Selbstregulierung der Branche gehört zu den wichtigsten Prioritäten des Verbandes.

Konstant hohe Anzahl Vorstösse gegen die Werbefreiheit
Die politische Interessenvertretung bleibt ein zentraler Schwerpunkt der Arbeit von KS/CS. Der Dachverband verfolgt regulatorische Entwicklungen auf allen Ebenen systematisch, analysiert deren Auswirkungen auf die Branche und erarbeitet in enger Abstimmung mit dem Vorstand fundierte Positionen – insbesondere mit Blick auf freien Marktzugang und Wahlfreiheit der Konsumentinnen und Konsumenten. Angesichts von aktuell 79 werberelevanten politischen Vorstössen nimmt der Druck auf die Branche weiter zu.

Enge politische Zusammenarbeit
Der Schweizer Weinhändler und Weinfachjournalist Philipp Schwander hob in seinem Grusswort die Wichtigkeit eines liberalen Marktes hervor: «Immer wie mehr Richtlinien von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stehen dieser freien Marktwirtschaft im Weg».

Gregor Rutz, Nationalrat und Präsident der Parlamentarischen Gruppe «Markt und Werbung», betonte anschliessend in seiner Rede wie Werbeverbote die Demokratie unbemerkt in Frage stellen würden. Rutz ist überzeugt: «Wer qualitatives Wachstum möchte, muss sich für die Werbung einsetzen. Diese ist auch Ausdruck des liberalen Rechtsstaats und ein wichtiger Teil der Kommunikationsfreiheit».

Der Verband konnte sich dank der wertvollen Unterstützung seiner Mitglieder im vergangenen Jahr bei 24 parlamentarischen Diskussionen sowie 6 Vernehmlassungen aktiv einbringen und die Positionen der Branche weitgehend erfolgreich vertreten. Der kontinuierliche Austausch mit politischen Entscheidungsträgern sowie die frühzeitige Information relevanter Gremien bleiben dabei zentrale Elemente der Arbeit.

Werbung und Publizistik
In seinem Kurzreferat betonte Andrea Masüger, der Präsident des Verlegerverbandes Schweizer Medien (VSM), die Wichtigkeit von einem qualitativ wertvollen Werbeumfeld. Das Internet und Social Media haben die Werbung in der Schweiz grösstenteils ins Ausland verschoben. Dreiviertel des Online-Werbevolumens geht heute nach Kalifornien und China. Dieser Umsatz fehlt in der Konsequenz der Schweizer Werbewirtschaft: «Mit der künstlichen Intelligenz (KI) verschärft sich das Problem, weil auch journalistische Inhalte abgesogen werden. Doch KI trifft nicht nur die Medienbranche, sondern wird auch bei der klassischen Werbung zu einer höchst ungemütlichen Entwicklung führen» ist Masüger überzeugt.

Werbeumsätze stagnieren insgesamt
Zum Schluss der Versammlung präsentierte Roland Ehrler, Vize-Präsident der Stiftung für Werbestatistik die neusten Zahlen der Stiftung Werbestatistik Schweiz: Insgesamt nahmen die Netto-Werbeumsätze im Vergleich zum Vorjahr leicht ab. Die Erhebung der Stiftung Werbestatistik Schweiz verzeichnet Umsatzsteigerungen in den Bereichen Aussenwerbung, Kinowerbung, Onlinewerbung sowie Werbeartikel. Alle anderen Mediengattungen wie Print, TV, Radio konnten ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr nicht erhöhen.

Statutarische Geschäfte

Die Mitglieder stimmten allen Anträgen des Vorstands zu. Sie hiessen die Jahresrechnung gut, die mit einer schwarzen 0 abschliesst. Zudem wählten sie mit Roger Baur ein neues Vorstandsmitglied. Roger Baur ist Inhaber der Netprofit GmbH, Mitgründer der IAB Switzerland Association und war elf Jahre deren Geschäftsführer.

 

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© Bilder: Frederike Asael für KS/CS Kommunikation Schweiz


Diplomfeier: Neue Kommunikationsfachleute erhalten eidgenössischen Fachausweis

Die besten der diesjährigen Berufsprüfung für Kommunikationsfachleute (v.l.n.r): Pablo Rial Díaz und Fabien Jean Eckert (beide Note 5.3) sowie Anaïs Reine Yvonne Beatrice Marceau (Note 5.5).

Die Diplomfeier war nicht nur ein festlicher Abschluss einer lehrreichen Ausbildung und intensiven Lernphase, sondern auch ein starkes zukunftsgerichtetes Signal für die Qualität der höheren Berufsbildung in der Schweiz. Mit einer Erfolgsquote von 80% liegt die diesjährige Berufsprüfung deutlich über dem Schweizer Durchschnitt der eidgenössischen Berufsprüfungen. Viele der Diplomandinnen und Diplomanden betonten, wie der Fachausweis ihnen neue Karrierewege eröffnet.

«Dieses Diplom hat meine Sichtweise auf Kommunikation strategischer gemacht und mich nicht nur beruflich, sondern auch persönlich gestärkt.»
– Stefania Maggiori, Absolventin 2025

Praxisnahe Ausbildung überzeugt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber

Der Fachausweis schafft berufliche Perspektiven, öffnet Türen in neue Branchenbereiche und bietet eine Alternative zur akademischen Laufbahn – insbesondere für Berufsleute, die sich neben ihrer beruflichen Tätigkeit weiterbilden möchten. Die eidgenössischen Fachausweise sind ein wichtiges Signal an Agenturen sowie Auftraggeberinnen und Auftraggeber: Die Prüfungen stehen für ausgereifte Kompetenz, methodisches Wissen und die Fähigkeit, Kommunikationsprojekte wirkungsvoll und verantwortungsvoll umzusetzen.

«Ich habe mich bewusst gegen ein CAS und für den eidgenössischen Fachausweis entschieden, weil er praxisnah, berufsbegleitend und staatlich unterstützt und vor allem sofort anwendbar ist.»
– Anaïs Marceau, Absolventin 2025

Der Vorteil der praxisnahen Ausbildung: Die Berufsleute können im Arbeitsprozess bleiben, ihr Wissen vertiefen und direkt anwenden – und werden dafür mit einem eidgenössisch anerkannten Abschluss belohnt.

KS/CS Kommunikation Schweiz engagiert sich als Prüfungsträgerin auch politisch

Als nationale Prüfungsorganisation setzt sich KS/CS Kommunikation Schweiz auch für die Stärkung der Berufsbildung auf politischer Ebene ein. So beispielsweise bei der Einführung der englischen Titelbezeichnungen «Professional Bachelor» und «Professional Master» für Abschlüsse der höheren Berufsbildung. Eine Motion zur Titeläquivalenz ist in der kommenden Herbstsession der eidgenössischen Räte traktandiert.

«Eine starke Idee. Viele können sich kein Studium leisten oder beruflich nicht pausieren. Der Titel «Professional Bachelor» gibt der Praxis den Wert, den sie verdient.» unterstreicht der Absolvent Pablo Rial Diaz.

Nächstes Karriereziel: Kommunikationsleitende mit höherer Fachprüfung

Der Fachausweis ist nicht Endpunkt, sondern Sprungbrett: Absolvierende können mit der höheren Fachprüfung die nächste Stufe erreichen – bis hin zu Führungspositionen und Geschäftsleitungen. Die Branche braucht qualifizierte Fachkräfte, die den steigenden Anforderungen an Kommunikation, Digitalisierung und Verantwortung gewachsen sind. Genau dafür bildet der eidgenössische Fachausweis die Grundlage.

«Die Qualität der Ausbildung und der Prüfung war sehr hoch. Besonders die Prüfungsorganisation verdient grosses Lob. Der Anspruch war gross, jedoch gerechtfertigt und machbar.» betonte die Absolventin Patricia Podoleanu.

Die Sponsoren der Feier zeigen ihre Wertschätzung

Die diesjährige Diplomfeier wurde neben Dozierenden, Prüfungsexpertinnen und Prüfungsexperten und Institutionen auch von langjährigen Partnern getragen. Faber-Castell überreichte den Diplomandinnen und Diplomanden edle Schreibgeräte. Die drei besten Absolventinnen und Absolventen dürfen sich über ein exklusives Wochenende im Hotel Belvedere in Locarno freuen. Der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband sowie das Unternehmen Shareforce unterstützen die Berufsbildung mit Nachdruck und tragen so zur Stärkung der gesamten Branche bei.

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48 neue Kommunikationsfachleute gestalten die Kommunikation der Zukunft!

Besonders erfreulich ist das steigende Interesse an der Berufsprüfung im Tessin: Mit 10 Teilnehmenden aus der italienischen Schweiz wurde ein neuer Höchststand erreicht – ein klares Zeichen dafür, dass die Ausbildung zur Kommunikationsfachperson in allen Sprachregionen Anklang findet und zu fördern ist.

Hohe Praxisrelevanz und Integration aktueller Themen wie Künstliche Intelligenz (KI)

Die eidgenössische Berufsprüfung zeichnet sich durch einen starken Praxisbezug aus. In den drei Hauptfächern Kommunikation, Media (online und offline) sowie Realisation/Produktion bearbeiteten die Kandidatinnen und Kandidaten reale, komplexe Fallaufgaben. «Der Erfolg unserer Prüfungen unterstreicht nicht nur die Stärke der praxisnahen Ausbildung, sondern bestätigt auch die hohe Kompetenz und das Potenzial unserer neuen Kommunikationsfachleute», bekräftigt Dominik Leonhardt, Präsident der Prüfungskommission. Erstmals wurden auch spezifische Fragen zur Anwendung von KI-Tools gestellt, in denen die Teilnehmenden ihre Kenntnisse aus der Praxis umsetzen konnten.

Motivierte Expertenteams garantieren hohe Qualität

Die engagierten Expertinnen und Experten, die jährlich ihre Fachkompetenz und Erfahrung einbringen, spielen eine zentrale Rolle für den Erfolg der Berufsprüfung. Zudem garantiert die eingespielte Zusammenarbeit der Schulen mit der Prüfungskommission einen geregelten Ablauf.  «Die guten Resultate sind kein Zufall – sie zeigen, dass eine gezielte Vorbereitung, klare Kommunikation der Erwartungen und der Einsatz moderner Prüfungsformate Wirkung zeigen», betont der Prüfungsleiter Yves Epiney.

Blick nach vorn: Reform der Prüfungsordnung auf gutem Weg

Angesichts der technologischen Entwicklungen in der Kommunikationsbranche hat KS/CS Kommunikation Schweiz ein Reformprojekt für die Prüfungsordnung lanciert, das bereits vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) offiziell genehmigt wurde und sich aktuell in der Umsetzung befindet. Ziel ist es, die Berufsprüfung weiterhin praxisnah, marktkonform und zukunftsorientiert zu gestalten. Branchenvertreterinnen und -vertreter treffen sich dazu bereits am 13. Juni 2025 zu einem ersten Roundtable, um die zukünftigen Bedürfnisse und Erwartungen an die neue Prüfungsordnung zu diskutieren. Im Herbst folgen weitere Gespräche in der Westschweiz und im Tessin, um regionale Perspektiven angemessen einzubeziehen.

Gleichzeitig setzt sich KS/CS politisch für die Stärkung der höheren Berufsbildung ein und unterstützt die Einführung der englischsprachigen Titel «Professional Bachelor» und «Professional Master». Diese sollen die höhere Berufsbildung klar im tertiären Bildungssystem positionieren und ihre nationale wie internationale Sichtbarkeit stärken.

KS/CS gratuliert allen neuen Kommunikationsfachleuten herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss und wünscht ihnen alles Gute für die Zukunft.

 

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Über KS/CS Kommunikation Schweiz:
KS/CS Kommunikation Schweiz ist der Dachverband der kommerziellen Kommunikation in der Schweiz, der im Jahr 2025 sein 100-jähriges Bestehen feiert. Er führt im Auftrag des Bundes die eidgenössischen Berufsprüfungen für Kommunikationsfachleute sowie die höhere Fachprüfung für Kommunikationsleiterinnen und -leiter durch (Hier weitere Informationen nachlesen). KS/CS engagiert sich für ein starkes duales Bildungssystem und für die internationale Anerkennung der Schweizer Berufsbildungsabschlüsse.


«Regulieren oder reguliert werden?»

(v.l.n.r.) Nicolò Paganini, Nationalrat Die Mitte diskutieren mit Moderator Yves Schott und Urs Stalder, Leiter Fachbereich Ernährung BLV über das Thema «Regulieren oder reguliert werden?»

Seit der Gründung im Jahr 1925 hat sich KS/CS als verlässlicher Partner der Werbebranche etabliert und Werbung als zentrales Element der Wirtschaft und Meinungsbildung positioniert. Auch an der 100. Mitgliederversammlung mit 81 Anwesenden fiel das klare Bekenntnis zu verantwortungsvoller, transparenter Kommunikation und der über die Jahre weiterentwickelten Selbstregulierung der Branche.

Steigende Anzahl Vorstösse erzeugt Druck auf Werbebranche

Der Dachverband der Schweizer Werbung begleitet aktuell 66 politische Geschäfte auf nationaler, kantonaler und kommunaler Ebene – eine Verdoppelung seit 2022: «Werbung kommt von links-grünen Kreisen mit wenig stichhaltigen Argumenten immer mehr unter Druck», warnte Jürg Bachmann. Drei Hauptthemen haben die politische Verbandsarbeit im letzten Jahr besonders geprägt: Die Einschränkungen von Aussenwerbung in einzelnen Städten und Gemeinden, die Umsetzung der Tabakwerbeverbotsinitiative («Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung»; Volksabstimmung vom 13. Februar 2022) sowie das Kindermarketing im Lebensmittelbereich.

Enge politische Zusammenarbeit

Gregor Rutz, Nationalrat und Präsident der Parlamentarischen Gruppe «Markt und Werbung», betonte in seiner Rede die Wertschätzung für die Werbung und appellierte anschliessend an die Anwesenden: «Nur wenn die Branche gemeinsam hinsteht, können wir uns erfolgreich gegen Werbeverbote wehren», betonte Gregor Rutz. KS/CS verfasste im vergangenen Jahr zu 25 Diskussionen im eidgenössischen Parlament Positionen und erarbeitete Stellungnahmen zu sieben Vernehmlassungen, welche Parlamentarierinnen und Parlamentariern mit ergänzenden Informationen zur Verfügung gestellt wurden. Die enge Zusammenarbeit mit der Parlamentarischen Gruppe «Markt & Werbung» ermöglichte es, gemeinsame Interessen effizient in die Politik einzubringen.

Der weitere Fachteil stand im Sinne der langjährigen Tradition der Selbstregulierung und der Arbeit der Schweizerischen Lauterkeitskommission (SLK). Filippo Lombardi, a. Ständerat, Präsident der Stiftung für die Lauterkeit in der kommerziellen Kommunikation und Ehrenpräsident von KS/CS, ist überzeugt, erst wenn alle Selbstregulierungsmassnahmen ausgeschöpft seien, könne die Gesetzgebung zum Zug kommen. Philipp Kutter, Nationalrat und Präsident der Schweizerischen Lauterkeitskommission fügte in seinem Referat an: «Wir müssen zur Selbstregulierung Sorge tragen, denn die Alternative sind staatliche Regulierungen und Gerichte».

«Regulieren oder reguliert werden?»

Die neuste Selbstregulierung ist im Kindermarketing des Lebensmittelbereichs geplant. Nach langjährigem Widerstand der Werbebranche gegen eine vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) geplante Vernehmlassung, bietet das BLV nun Hand zu einem runden Tisch. Der geplante Gesetzesentwurf hätte massive Folgen für den gesamten Lebensmittelwerbemarkt gehabt. Werbe- und Lebensmittelbranche setzen sich deshalb nun mit den Behörden zusammen, um einem gerechten Mittelweg analog zur Erklärung von Mailand zu finden. «Selbstregulierung im konstruktiven Dialog mit den Behörden kann eine wirtschaftlich ausgewogene Lösung bieten, um Massnahmen zu etablieren, die effektiv und verhältnismässig sind», erklärte Jürg Bachmann. Das Bündnis von KS/CS, Swiss Pledge und FIAL soll beweisen, wie wirksame Selbstregulierung im komplexen Bereich des Lebensmittelmarketings gelingen kann.

Am Panel diskutierten Nicolò Paganini, Nationalrat Die Mitte und Urs Stalder, Leiter Fachbereich Ernährung BLV zum Thema «Regulieren oder reguliert werden?». Stalder nannte dabei sieben Forderungen, die eine Selbstregulierung beinhalten müsse, ansonsten gehe man dem gesetzgeberischen Weg nach. Paganini entgegnete, dass die Selbstregulierung im Kindermarketing nur ein Ansatz von vielen im Kampf gegen Übergewicht sei.

Neue Vorstandsmitglieder

An der Versammlung wurden drei Vorstandsmitglieder verabschiedet, die sich viele Jahre für KS/CS eingesetzt haben: Maria Luisa Bernini, Roger Harlacher und Christian Merk. Neu gewählt wurden Alexander Duphorn, CEO Goldbach Media AG und Roland Ehrler, Direktor Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA). KS/CS bedankt sich bei den abtretenden Vorstandsmitgliedern für ihr wertvolles Engagement und heisst die neuen Vorstandsmitglieder willkommen. Als Dank für sein langjähriges Engagement für KS/CS wurde Christian Merk zum Ehrenmitglied ernannt.

Werbeumsätze stagnieren insgesamt

Zum Schluss der Versammlung präsentierte Roland Ehler, Vize-Präsident der Stiftung für Werbestatistik die neusten Zahlen der Stiftung Werbestatistik Schweiz: Die Bereiche Aussenwerbung und Kinowerbung verzeichnen Umsatzsteigerungen. Alle anderen ausgewiesenen Mediengattungen konnten ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr nicht erhöhen. Insgesamt nahmen die Netto-Werbeumsätze im Vergleich zum Vorjahr leicht ab.

 

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© Frederike Asael für KS/CS Kommunikation Schweiz


Gemeinderat fordert weitgehende Einschränkung der Aussenwerbung in der Stadt Zürich

Die von der Alternativen Liste eingereichte Motion beabsichtigt ein Verbot der kommerziellen Plakatwerbung in der Stadt Zürich. Und zwar nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch auf Privatgrund, der öffentlich einsehbar ist. Dabei wird gefordert, dass nahezu alle kommerziellen Reklamen, die im öffentlichen Raum sichtbar sind (Plakate, Reklame auf Werbebildschirmen z.B. in Trams, Bus, an Bahnhöfen, auf öffentlichen Fahrzeugen, Werbeflächen an öffentlichen Gebäuden), aus der Stadt Zürich verschwinden sollen. Die SP-Fraktion hat daraufhin eine Textänderung eingebracht, für welche sich eine sehr knappe Mehrheit an der Gemeinderatssitzung vom 19. März 2025 ausgesprochen hat. Die Textänderung wurde mit 58 Stimmen angenommen, bei keinen Enthaltungen und 57 Nein-Stimmen.

Erheblicher Eingriff in die lokale Wirtschaft
Der Entscheid des Gemeinderates erfolgte nachdem sich der Stadtrat im Juni des vergangenen Jahres für eine Ablehnung der AL Motion ausgesprochen hatte. Der Stadtrat erklärte damals, dass die Motion einen erheblichen und einseitig regulativen Eingriff in die lokale Wirtschaft darstelle. Zudem wies der Stadtrat auf die Gefahr hin, dass die Einnahmen aus der Werbung nach einem Verbot zu internationalen Konzernen fliessen könnten, die den Werbemarkt dominieren. Dies wäre nachteilig für die Stadtkasse, da die 3377 Werbeflächen in der Stadt jährlich rund 28 Millionen Franken einbringen.

Die Forderung betrifft auch die restliche Schweizer Werbebranche
Auch wenn die Textänderung der SP weniger weit geht als die ursprüngliche Motion der AL, ist sie trotzdem ein gefährliches Signal, das auf die restliche Schweiz Auswirkungen haben könnte. Aussenwerbung ist ein wertvoller Kommunikationskanal für die lokale Wirtschaft, für Institutionen, die Bevölkerung, die Politik und den öffentlichen Verkehr – notabene mit den geringsten CO2-Emmissionen unter allen Werbemedien. Ein Aussenwerbeverbot würde die bereits starke Abwanderung von Zürcher und Schweizer Werbegeldern in internationale Techplattformen nur noch mehr fördern.

«Die geforderte weitgehende Einschränkung der Aussenwerbung in der Stadt Zürich würde Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Politik schwächen. Insbesondere würde es die Entscheidungsfreiheit der Konsumentinnen und Konsumenten beeinträchtigen, denn Werbung ist Information», ist Jürg Bachmann, Präsident von KS/CS Kommunikation Schweiz überzeugt.

Der Stadtrat ist nun verpflichtet, innerhalb von zwei Jahren einen Entwurf auszuarbeiten. KS/CS wird den weiteren Verlauf des Geschäfts genau beobachten und sich für eine Umsetzung einsetzen, die der Wirtschaftsfreiheit und den Konsumentinnen und Konsumenten möglichst gerecht wird.

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Über uns:
KS/CS Kommunikation Schweiz ist der Dachverband der kommerziellen Kommunikation der Schweiz. Unser Fokus liegt auf der eidgenössischen Politik. Wo nötig, bringen wir uns auch in die werbepolitische Entwicklung in Kantonen und Gemeinden ein. Und das seit dem Jahr 1925.


Dank eidgenössischem Fachausweis einen grossen Schritt weiter

(v.l.n.r.) Yves Epiney, Ferro Brandon, Julie Matos-Strasser, Imloul Athmane, Eliane Potterat und Roland Ehrler.

Die Diplomfeier, moderiert vom Präsidenten der Prüfungskommission, Dominik Leonhardt, versammelte Studierende inkl. Angehörigen und Kinder, Dozierende und Vertreterinnen und Vertreter der Kommunikationsbranche. Jürg Bachmann, Präsident von KS/CS Kommunikation Schweiz, gratulierte in seiner Grussbotschaft den Diplomandinnen und Diplomanden zum Bestehen und unterstrich die Wichtigkeit der Ausbildung für die gesamte Branche. Die Veranstaltung bot den Absolventinnen und Absolventen die Gelegenheit, ihre Diplome von den Prüfungsleitern Yves Epiney und Roland Ehrler entgegenzunehmen und ihren Meilenstein zu feiern.

Die Ausbildung verbindet theoretisches Wissen und praktische Anwendung

«Die verschiedenen Kommunikationsmethoden und -kanäle, die ich gelernt habe, ermöglichen es mir, zielgerichtete Botschaften zu entwickeln und zielgruppenspezifisch zu kommunizieren, was den Einfluss der Kommunikation auf die gesamte Unternehmensstrategie unterstreicht», antwortet Nadia Leutenneger (SAWI), auf die Frage, wie die Ausbildung ihre Perspektive auf die Rolle der Kommunikation in Unternehmen verändert hat. Dass die Ausbildung wichtige Werkzeuge mitgibt, um berufliche Herausforderungen kompetent zu meistern, unterstreicht auch Laura Panzeri (Digital Strategies Academy): «Die Ausbildung zur Kommunikationsspezialistin hat es mir ermöglicht, sowohl beruflich als auch persönlich zu wachsen. Ich fühle mich nun sicherer, mich in dieser schnelllebigen und sich ständig wandelnden Welt zu behaupten, und bin viel selbstbewusster in der Planung und Umsetzung effektiver Kommunikationsstrategien.» Der Fokus auf den Schweizer Werbemarkt konnte auch Athmane Imloul (CREA) von der Ausbildung überzeugen: «Als ich vor drei Jahren in die Schweiz kam, suchte ich nach einer Ausbildung, die mir helfen würde, die Kommunikation aus einer schweizerischen Perspektive zu verstehen, um mich besser in den hiesigen Arbeitsmarkt zu integrieren.»

Mit starken Kompetenzen ins weitere Berufsleben

Die vier besten Abschlüsse (zwei Personen teilen sich den dritten Platz) wurden für ihre Glanzleistungen mit individuell gravierten Schreibgeräten von Faber Castell, einem langjährigen Sponsor der Prüfungen, geehrt. KS/CS Kommunikation Schweiz gratuliert zu den herausragenden Leistungen und schenkt den Absolvierenden eine Jahresmitgliedschaft bei KS/CS.

Die Diplomfeier der eidgenössischen Fachprüfung für Kommunikationsfachleute 2024 markiert nicht nur den Abschluss eines wichtigen Kapitels im Berufsleben der Absolvierenden, sondern auch ein Finale für den langjährigen Prüfungsleiter, Roland Ehrler, welcher über 20 Jahre für die eidg. Fachprüfung für Kommunikationsfachleute in der deutschen Schweiz verantwortlich war.

Ein grosser Dank geht an die Sponsoren Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA), Agenturnetzwerk ASW, AMAG Schweiz und IAA Swiss Chapter. Mehr über die Weiterbildung in der Kommunikation finden Interessierte auf der Website von KS/CS.

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Über uns:
Die Aus- und Weiterbildung ist eines der Kernanliegen von KS/CS Kommunikation Schweiz. Der Dachverband der kommerziellen Kommunikation in der Schweiz führt unter anderem im Auftrag des Bundes die eidgenössischen Berufsprüfungen für Kommunikationsfachleute sowie die höhere Fachprüfung für Kommunikationsleiterinnen und -leiter. Diese Prüfungen werden jedes Jahr von mehr als 100 Kandidierenden absolviert. Dabei unterstützt KS/CS alle Bestrebungen, das duale Bildungssystem zu stärken und seine Abschlüsse international vergleichbar zu machen.


43 neue Kommunikationsfachleute

Das Bestehen der eidgenössischen Berufsprüfung für Kommunikationsfachleute öffnet neue Türen in der beruflichen Laufbahn in der Kommunikationsbranche. Die 43 neuen Kommunikationsfachleute haben in den vergangenen Monaten umfassende Fähigkeiten erlernt, um Verantwortung im Unternehmen zu übernehmen und in leitenden Funktionen vielseitige Kommunikationsmassnahmen zu planen und umzusetzen. «Der bewährte duale Ausbildungsweg mit unseren Berufsprüfungen bildet einen zentralen Wettbewerbsvorteil für Arbeitnehmende und Unternehmen» sagt Jürg Bachmann, Präsident von KS/CS Kommunikation Schweiz. Deshalb setzt sich KS/CS auch politisch für die internationale Anerkennung der Berufsprüfungen ein.

Neben der hohen Erfolgsquote (gesamtschweizerisch gesehen bestanden 73% der Teilnehmenden) ist auch der bisher höchste Notendurchschnitt von 4.4 zu erwähnen. Bisher lag dieser jeweils zwischen 4.0 und 4.3. Zum ersten Mal seit der Prüfungseinführung nahmen auch drei Kandidatinnen aus dem Tessin an der Prüfung teil. Die Prüfungskommission rechnet damit, dass die Anzahl italienischsprachiger Prüfungsteilnehmender auch im kommenden Jahr weiter steigen wird.

Beispiele direkt aus der Praxis

Die eidgenössischen Prüfungen für Kommunikationsfachleute zeichnen sich insbesondere durch ihren umfassenden Praxisbezug aus. So lösen die Teilnehmenden in den drei Hauptfächern Kommunikation, Media und Produktion/Realisation insgesamt sieben praktische Fälle: Sie mussten dieses Jahr eine Printplanung konzipieren, digitale und analoge Out-of-Home-Kampagnen erarbeiten, eine Publireportage erstellen sowie einen Gesamtmedia-Mix für eine Luxus-Uhrenmarke entwickeln.

Die vier besten Abschlüsse

Die besten vier Abschlüsse stammen dieses Jahr aus der Westschweiz. Auf dem ersten Platz ist Eliane Potterat mit der Gesamtnote 5.4 von Domaine Potterat aus Cully und den zweiten Platz belegt Imloul Athmane (5.1). Den dritten Platz mit der Note 5.0 teilen sich Ferro Brandon von Poseidon aus Genf und Julie Matos-Strasser von Swissroc ebenfalls aus Genf. KS/CS gratuliert den Prüfungsabsolvierenden zu ihren lobenswerten Leistungen.

Mehr über die Abschlüsse in der Kommunikation finden Interessierte auf der Website von KS/CS. Die Prüfungskommission organisiert neben der eidg. Berufsprüfung für Kommunikationsfachleute auch die Höhere Fachprüfung für Kommunikationsleiterinnen und Kommunikationsleiter. Die letztere richtet sich an Personen in leitenden Funktionen und an Kommunikationsfachleute, die die nächste Qualifikationsstufe in ihrer beruflichen Karriere in Betracht ziehen. Die Position zur Motion zur Titeläquivalenz der höheren Berufsprüfungen ist hier nachzulesen.

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Über uns:
Die Aus- und Weiterbildung ist eines der Kernanliegen von KS/CS Kommunikation Schweiz. Der Dachverband der kommerziellen Kommunikation in der Schweiz führt unter anderem im Auftrag des Bundes die eidgenössischen Berufsprüfungen für Kommunikationsfachleute sowie die höhere Fachprüfung für Kommunikationsleiterinnen und -leiter. Diese Prüfungen werden jedes Jahr von bis zu 100 Kandidierenden absolviert. Dabei unterstützt KS/CS alle Bestrebungen, das duale Bildungssystem zu stärken und seine Abschlüsse international vergleichbar zu machen.


«Wenn wir als Branche unsere Interessen vertreten, können wir auch politisch mitgestalten»

Neu gewählte Vorstandsmitglieder v.l.n.r.: Beat Krebs - Chief Activation Officer bei Omnicom Media Group Schweiz AG und Präsident Leading Swiss Agencies, Vera Katz - Managing Director Cliens Dentsu International, Mitglied der KS/CS Regionalkommission Romandie, Natasja Sommer-Feldbrugge - Public Affairs Director bei The Coca-Cola Company und Vorstandsmitglied von IAA Swiss Chapter mit Jürg Bachmann, Präsident KS/CS Kommunikation Schweiz

KS/CS Kommunikation Schweiz vertritt die Interessen der Schweizer Werbebranche in der Politik, sei es auf nationaler, kantonaler oder auch kommunaler Ebene. In dieses Kerngeschäft gab Jürg Bachmann, Präsident von KS/CS den anwesenden Mitgliedern Einsicht. Vier Hauptthemen haben die politische Verbandsarbeit im letzten Jahr geprägt: Die Umsetzung der Tabakwerbeverbotsinitiative («Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung»; Volksabstimmung vom 13. Februar 2022), die Einschränkungen und Verbote von Aussenwerbung, die anstehende Revision des Lebensmittel- sowie des Geldspielgesetzes.
Nebst diesen grösseren Dossiers beschäftigt sich KS/CS auch mit zahlreichen einzelnen Vorstössen, die die Werbebranche ganz direkt in ihrer Existenz bedrohen. Nur wenn diese bekämpft werden, ist eine freie und kreative Werbeordnung überhaupt möglich. «Wir müssen gut zu unserer Branche schauen, denn linke Ideologinnen und Ideologen möchten an verschiedenen Fronten die Werbung mit rigorosen Gesetzen massiv einschränken oder gar ganz verbieten. Nur wenn wir als Branche unsere Interessen einbringen, können wir auch politisch mitgestalten», so Jürg Bachmann.

Enge politische Zusammenarbeit

Gregor Rutz, Nationalrat und Präsident der Parlamentarischen Gruppe «Markt und Werbung», zeigte in seiner Rede auf, wie der politische Prozess im Detail verläuft und welche Themen die Werbebranche in der laufenden Legislatur beschäftigen.
KS/CS hat 2023 zu 21 Vorstössen Positionspapiere verfasst und den Parlamentarierinnen und Parlamentariern mit ergänzenden Informationen zur Verfügung gestellt. Die enge Zusammenarbeit mit der Parlamentarischen Gruppe bewährt sich weiterhin, denn so werden die gemeinsamen Interessen direkt im Zentrum der Politik eingebracht.
An der Podiumsdiskussion diskutierten Nationalrätin Greta Gysin (Grüne, TI) und ihr Ratskollege und Mitglied der Parlamentarischen Gruppe «Markt und Werbung» Nicolò Paganini (Die Mitte, SG) unter der Leitung des Moderators Yves Schott zum Thema «Werbeverbote: Symbolpolitik oder Schutzmassnahme?» intensiv über verschiedene politische Geschäfte.

Neue Vorstandsmitglieder

An der Versammlung wurden ausserdem drei Vorstandsmitglieder verabschiedet, die sich nicht mehr zu Wahl stellen. Als Ersatz neu gewählt sind Natasja Sommer-Feldbrugge (Public Affairs Director bei The Coca-Cola Company und Vorstandsmitglied von IAA Swiss Chapter), Beat Krebs (Chief Activation Officer bei Omnicom Media Group Schweiz AG und Präsident Leading Swiss Agencies) und Vera Katz (Managing Director Clients Dentsu International, Mitglied der KS/CS Regionalkommission Romandie). An dieser Stelle bedankt sich KS/CS für das wertvolle Engagement der abtretenden Vorstandsmitglieder Pam Hügli, Christine Gabella und Fabienne Leuenberger.

Stagnation der Netto-Werbeausgaben

Die neusten Zahlen der Stiftung Werbestatistik Schweiz wurden von Roland Ehrler, Vize-Präsident der Stiftung für Werbestatistik präsentiert: «Bemerkenswert scheint mir am letzten Werbejahr zu sein, dass wir insgesamt eine Stagnation der Netto-Werbeausgaben feststellen müssen. Dabei würden wir viel lieber jedes Jahr eine Steigerung verkünden. Aber immerhin konnten einige Mediagattungen ihre Umsätze steigern, wie zum Beispiel die Aussenwerbung, Online oder die Radios.»

Im statutarischen Teil nahmen die KS/CS-Mitglieder ausserdem den Jahresbericht den Revisionsbericht 2023 zur Kenntnis und genehmigten die Jahresrechnung.

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© Frederike Asael für KS/CS Kommunikation Schweiz


Rechtliche Praxistipps zur Verwendung von KI in der Werbung

Künstliche Intelligenz hat die Arbeit von allen Werbeschaffenden weniger oder mehr beeinflusst und wirft bei ihrer Anwendung ständig neue Fragen auf. Darf ein durch KI generiertes Bild frei und kommerziell verwendet werden? Schafft KI grundsätzlich urheberrechtlich geschützte Werke? Um diesen Fragen entgegenzukommen, hat KS/CS unter Führung der neuen Leiterin des Rechtsdienstes, Fanny Rocchi, aktuelle und branchenrelevante Praxistipps erarbeitet.

KI in der aktuellen Gesetzgebung

Bei der Frage, inwiefern KI-Ergebnisse in der Werbung verwendet werden dürfen, hat man sich an die aktuell geltenden Gesetze zu halten. Doch diese stellen sich in der Praxis öfters als Herausforderung dar: «Im Rahmen der Rechtsauskünfte, die KS/CS ihren Mitgliedern zur Verfügung stellt, kamen in den vergangenen Monaten vermehrt Fragen zur Anwendung der künstlichen Intelligenz im Werbebereich auf. Um die Arbeit unserer Mitglieder nachhaltig zu vereinfachen, war die Erarbeitung dieser Praxistipps somit naheliegend», sagt Fanny Rocchi.

Der Ratgeber folgt den aktuellen gesetzlichen Vorgaben und beinhaltet verständliche Tipps in Zusammenhang mit der Verwendung von KI-Systemen, was zu beachten ist, wenn Daten in KI-Systeme eingegeben werden, wie man mit KI generierten Inhalten umgeht, was für Rechte an KI-Ergebnisse bestehen könnten sowie weitere Ratschläge bei der Verwendung von KI-Ergebnissen.

Wie sich die Gesetzgebung und die Rechtsprechung in der Schweiz in diesem Gebiet weiterentwickeln wird, bleibt abzuwarten. KS/CS verfolgt diese Entwicklungen im Rahmen ihrer Arbeit genau und setzt sich für angemessene Rahmenbedingungen ein.

Die Rechtsauskunft von KS/CS Kommunikation Schweiz

Fanny Rocchi, Leiterin Rechtsdienst KS/CS und Verfasserin der Praxistipps, ist Rechtsanwältin und Partnerin in der Berner Kanzlei Schluep|Degen Rechtsanwälte, die auf Immaterialgüter- und Werberecht spezialisiert ist. Als Teil des KS/CS Teams begleitet sie alle gesetzgeberischen Prozesse und steht den Mitgliedern für Rechtsauskünfte – auch speziell zu Fragen um KI und Werbung – zur Verfügung.

Die Praxistipps können hier nachgelesen werden und werden gemäss den gesetzlichen und branchenrelevanten Entwicklungen fortlaufend angepasst.

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«Aus Leidenschaft für die Kommunikation»

Die Diplomfeier, moderiert vom Präsidenten der Prüfungskommission, Dominik Leonhardt, versammelte Studierende, Dozierende und Vertreterinnen und Vertreter der Kommunikationsbranche. Jürg Bachmann, Präsident von KS/CS Kommunikation Schweiz, gratulierte in seiner Grussbotschaft den Diplomandinnen und Diplomanden zum Bestehen und unterstrich die Wichtigkeit der Ausbildung für die gesamte Branche. Die Veranstaltung, organisiert von Ekaterina Petrova, Leiterin des Prüfungssekretariats, bot den Absolventinnen und Absolventen die Gelegenheit, ihre Diplome von den Prüfungsleitern Yves Epiney und Roland Ehrler entgegenzunehmen und ihre harte Arbeit zu feiern.

Leidenschaft und Durchhaltevermögen als Erfolgsfaktoren

«Ich war von Natur aus neugierig und wollte meine Kenntnisse in Bezug auf die Kommunikation auf dem Schweizer Markt vertiefen», antwortet Maxime Chabloz, Account Director bei Agence Trio, auf die Frage, was ihn dazu bewogen hat, die Ausbildung zu absolvieren. Für ihn sei klar gewesen, dass die Ausbildung für seine berufliche Tätigkeit eine selbstverständliche Voraussetzung darstellte. Die Leidenschaft für Kommunikation war auch für Loreana Cabré, Marketing Assistentin beim Grand Casino Bern, eine zentrale Motivation. Für die Absolventinnen und Absolventen war gutes Zeitmanagement während der vierzehnmonatigen Ausbildung enorm wichtig, da es sich um eine Teilzeitausbildung handelt: «Die grösste Herausforderung für mich war es, Ausbildung, Berufs- und Privatleben zu verbinden», meinte Maxime. Für alle Befragten war die Ausbildung durch einen starken Klassenzusammenhalt geprägt. So sagte Roman Bärtschi, Junior Berater bei Valencia Kommunikation AG: «Wir waren eine tolle Klasse und sehen uns auch nach unserem Abschluss noch.» Also gewinnen die Absolventinnen und Absolventen neben neuem Fachwissen auch neue Freundschaften dazu und erweitern so ihr professionelles Netzwerk.

Mit starken Kompetenzen ins weitere Berufsleben

Die fünf besten Diplomandinnen und Diplomanden wurden für ihre Glanzleistungen mit individuell gravierten Schreibgeräten von Faber Castell, einem langjährigen Sponsor der Prüfungen, geehrt. Neben den Schreibgeräten erhielten die drei besten Absolventinnen und Absolventen auch Gutscheine für eine Hotel-Übernachtung. KS/CS Kommunikation Schweiz gratuliert zu den herausragenden Leistungen.

Die Diplomfeier der eidgenössischen Fachprüfung für Kommunikationsfachleute 2023, seit Jahren unterstützt vom Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA), markiert nicht nur den Abschluss eines wichtigen Kapitels im Berufsleben der Absolventinnen und Absolventen, sondern auch den Beginn eines aufregenden neuen Abschnitts, in dem sie ihre Fähigkeiten und Kenntnisse aus der Ausbildung in die dynamische Welt der Kommunikation hineintragen können.

(v.l.n.r.) Yves Epiney, Maxime Chabloz, Nadine Leuenberger, May Gisler, Raphael Urs Schaffner und Roland Ehrler.

Die nächsten Prüfungen für die eidgenössischen Kommunikationsfachleute finden im März 2024 statt. Anmeldeschluss dafür ist der 28. Oktober 2023. Mehr über die Weiterbildung in der Kommunikation finden Interessierte auf der Website von KS/CS.

 

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Dominik Leonhardt
Präsident Prüfungskommission KS/CS Kommunikation Schweiz
leonhardt@ks-cs.ch
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Über uns:
Die Aus- und Weiterbildung ist eines der Kernanliegen von KS/CS Kommunikation Schweiz. Der Dachverband der kommerziellen Kommunikation in der Schweiz führt unter anderem im Auftrag des Bundes die eidgenössischen Berufsprüfungen für Kommunikationsfachleute sowie die höhere Fachprüfung für Kommunikationsleiterinnen und -leiter. Diese Prüfungen werden jedes Jahr von bis zu 100 Kandidierenden absolviert. Dabei unterstützt KS/CS alle Bestrebungen, das duale Bildungssystem zu stärken und seine Abschlüsse international vergleichbar zu machen.

 

 

 


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