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Medienmitteilung KS/CS vom 2. Oktober 2017

Genf: Initiative will Werbung auf öffentlichem Grund mit fadenscheinigen Argumenten verbieten

Medienmitteilung

Zürich, 9.November 2017 – In Genf ist die kommunale Initiative «Genève zéro pub» zustande gekommen. Sie verlangt, dass auf öffentlichem Grund keine kommerzielle Werbung mehr platziert werden darf. Auch wenn sie nur zehn Prozent aller Plakat­stellen betrifft und somit praktisch wirkungslos ist, wehrt sich KS/CS Kommunikation Schweiz gegen solchen zunehmenden wirtschaftsfeindlichen Aktivismus, der die Werbung zum Sündenbock stempelt.

Die kommunale Initiative «Genève zéro pub», die mit den benötigten 4000 Unterschriften zustande gekommen ist, will in der Stadt Genf die kommerzielle Werbung auf öffentlichem Grund verbieten. Damit richtet sie sich ganz direkt gegen die verfassungsmässig verbriefte Wirtschafts- und Werbefreiheit. Alle anderen Argumente der Initianten sind fadenscheinig. So soll die Mobilität insbesondere von handicapierten Menschen verbessert werden, ob­wohl die einzigen Plakate, die zuweilen die Gehsteige blockieren, für kulturelle, sportliche oder soziale Anlässe werben, und somit von der Initiative gar nicht betroffen sind.

81 Prozente der Schweizerinnen und Schweizer beurteilen Plakatwerbung als sym­pathisch oder sehr sympathisch

Ein anderes Argument zielt darauf ab, die urbane Qualität zu erhöhen. Damit befinden sich die Initianten gemäss einer Studie, die das Forschungsinstitut Infofact diesen Sommer im Auftrag der Plakatgesellschaft APG/SGA durchgeführt hat, allerdings in der Minderheit: satte 81 Prozent der Befragten bezeichneten darin die Plakatwerbung als sympathisch oder sehr sympathisch. Kommt dazu, dass von der Initiative gerade einmal 10 Prozent der insgesamt 3000 Genfer Plakatstellen betroffen wären. Der gewünschte Effekt würde also wirkungslos verpuffen.

Finanzielle Implikationen werden ausgeblendet

KS/CS Kommunikation Schweiz wehrt sich dagegen, dass die kommerzielle Kommunikation immer wieder als Sündenbock benutzt wird für soziale und politische Anliegen, die nur in einem offenen Diskurs ohne Scheuklappen gelöst werden können. Umso mehr als die Ini­tianten von neuen Werbeverboten oftmals die finanziellen Implikationen ausblenden. Im Falle von «Genève zéro pub» sind das Einnahmeausfälle der Stadt Genf, aber auch der betroffenen Plakatgesellschaften wie der Unternehmen, die ihre Produkte und Dienst­leis­tungen nur noch beschränkt bewerben können. KS/CS, der gesamtschweizerische Dach­verband der kommerziellen Kommunikation, lehnt die Initiative deshalb entschieden ab.

Kontakt

Thomas Meier
Kommunikationsbeauftragter
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T 044 201 20 02

M 079 674 30 74

KS/CS Kommunikation Schweiz ist 1925 als erster Verband der Werbewirtschaft gegründet worden. Er vertritt die Interessen der Werbeauftraggeber, der Werbe-, Direct-Marketing- und Mediaagenturen sowie der privaten wie öffentlich-rechtlichen Medienanbieter in allen wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Fragen der kommerziellen Kommunikation. KS/CS Kommunikation Schweiz repräsentiert gemäss einer Studie aus dem Jahr 2012 eine vitale Branche mit einem Jahresumsatz von rund CHF 7.3 Mia. und annähernd 22'000 Voll¬zeitstellen. Gemeinsam tragen diese gut 1.3 % zum jährlichen Brutto¬inland¬produkt (BIP) sowie zum Wachstum vieler andere Wirtschaftszweige bei.

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