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Medienmitteilung KS/CS vom 2. Oktober 2017

Medienmitteilung: Wegweisende Entscheide

Medienmitteilung

Zürich, 2. Oktober – Der Kommunikationsrat von KS/CS Kommunikation Schweiz hat an seiner letzten Sitzung für die Kommunikations­wirtschaft mass­ge­bende Entscheide getroffen. Hervorzuheben sind eine Motion zu einer konsumen­ten­freundlicheren Preisbekanntgabeverordnung PBV sowie ein Code of Conduct zur klaren Trennung von Werbung und Redaktion in den Onlinemedien und auf Social-Media-Plattformen.
 
Der Kommunikationsrat von KS/CS Kommunikation Schweiz1 hat wichtige Weichen für die Schweizer Werbewirtschaft gestellt. Für die gesamte Branche massgebend wird der neue Code of Conduct sein «Trennungsgebot und Erkennbarkeit der kommerziellen Kommunikation», der im Entwurf vorliegt.
Als Antwort auf die Diskussion über die teilweise ungenügende Abgrenzung zwischen Werbung und redaktionellem Teil besonders in den Onlinemedien und auf Social-Media-Plattformen hat der Dachverband der kommerziellen Kommunikation in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Lauterkeitskommission Richtlinien für das Verhalten bei aktuellen Werbeformen wie Native Advertising, Sponsored Content, Branded Content oder Influencer Marketing festgelegt.

 

1Der Kommunikationsrat ist das Kompetenzzentrum der Werbewirtschaft mit Vertretern der drei Hauptträger von KS/CS Kommunikation Schweiz, den Werbeauftraggebern, Medienunternehmen und Werbeagenturen sowie Repräsentanten weiterer wichtiger Branchenorganisationen wie IAB Switzerland, Promoswiss, Schweizer Dialogmarketing Verband (SDV), Schweizer Werbeauftraggeberverband (SWA) und Verband Schweizer Medien.

Konsumentenfreundlichere Preisbekanntgabeverordnung

Ständerat Filippo Lombardi, Präsident von KS/CS Kommunikation Schweiz, wird in der Wintersession eine Motion einreichen für eine konsumentenfreundlichere Preisbekanntgabeverordnung PBV. Die heutigen Regelungen, die in ihren Grundzügen nicht bestritten werden, sind für die Konsumentinnen und Konsumenten oftmals ein Buch mit sieben Siegeln. Die sogenannten Legal Lines sind häufig schwer verständlich und insbesondere in der Plakatwerbung kaum in vernünftiger Zeit lesbar, obwohl sie zum Beispiel in der Automobilwerbung bis zu einem Viertel der Werbefläche einnehmen.

Ziel ist neben einem besseren Verständnis die Möglichkeit, für die detaillierten Legal Lines aufs Internet oder an den Händler verweisen zu können so wie es seit Langem aus der Medikamentenwerbung vertraut ist. Die Motion geht auf Markus Ruf von der Werbeagentur Ruf Lanz zurück, der anlässlich des Workshops «Automobilwerbung: Ungeliebte Pflicht» von KS/CS Kommunikation Schweiz einen entsprechenden Vorschlag eingebracht hat.
 

«Genève Zéro Pub»: Lokale Initiative, nationale Ausstrahlung

Zwar ist es auf den ersten Blick «nur» eine lokale Initiative, doch näher betrachtet geht «Genève zéro pub» die gesamte Werbewirtschaft etwas an. Noch bis zum 7. November 2017 haben die Initianten Zeit, um Unterschriften zu sammeln für ein Verbot von kommerziellen Plakaten auf öffentlichem Grund wie es bereits einzelne Gemeinden in der Romandie kennen wie Presinge, aber auch Städte wie Grenoble und Sao Paulo. Das zeigt, dass solche Initiativen fatale Signalwirkung haben können.

Umso wichtiger ist es, die Initiative mit vereinten Kräften zu bekämpfen. KS/CS Kommunikation Schweiz wird gemeinsam mit den Plakatgesellschaften in einem allfälligen Abstimmungskampf aufzeigen, welche negativen Folgen ein solches Verbot für die gesamte Volkswirtschaft hat. Betroffen wären nicht nur die Plakatgesellschaften, sondern genauso die Werbeauftraggeber und die Agenturen.
 

Datenschutzgesetz: Gong zur nächsten Runde

Aufgrund der Vernehmlassung zum ersten, äusserst wirtschaftsfeindlichen Entwurf für das neue Datenschutzgesetz, hat der Bund eine neue, abgeschwächte Fassung veröffentlicht. Zurzeit ist es noch nicht genau absehbar, wie weit sie den Anliegen der Direktvermarkter Rechnung trägt. Wie bei der Initiative «Genève zéro pub» ist es auch hier entscheidend, geschlossen aufzutreten und die Interessen der Kommunikationswirtschaft mit einer Stimme zu verteidigen. Der Lead in dieser Vorlage liegt beim Schweizer Dialogmarketing Verband; KS/CS Kommunikation Schweiz sichert dem SDV jedoch ihr volle Unterstützung zu.

 

Veranstaltungshinweise

  • 11. Oktober 2017, 17.00-18.00 Uhr: Round-Table-Gespräch «Schweizer Qualität in der kommerziellen Kommunikation», Communica 2017, Palexpo Genf
  • 7. November 2017, 10.00-12.15 Uhr: «Startups und Innovationen in der kom­mer­ziellen Kommunikation und in den Medien», Maison de la Communication, Lausanne
  • 28. November 2017, 12.45-15.00 Uhr: Sessionslunch der Parlamentarischen Gruppe Medien und Kommunikation GMK «Branchenlösung Admeira» (nur für Parlamentarier/ innen), Restaurant Zum Äusseren Stand, Bern
  • 24 Mai 2018: Tag der Werbung von KS/CS Kommunikation Schweiz (Ort noch offen)

Kontakt

Thomas Meier
Kommunikationsbeauftragter
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T 044 201 20 02
M 079 674 30 74

 

 


KS Kommunikation Schweiz ist der Dachverband der kommerziellen Kommunikation. Er vertritt die Interessen von Werbeauftraggebern, Auftragnehmern bzw. Medienunternehmen sowie Werbeagenturen und repräsentiert damit hierzulande annähernd 22 000 Angestellte mit einem Jahresumsatz von rund CHF 7,2 Mia. Auf politischer Ebene strebt KS/CS eine liberale Gesetzgebung an. Als Stifterin und Gründungsmitglied der unabhängigen Schweizerischen Lauterkeitskommission setzt sie sich dafür ein, dass die Werbung rechtmässig, wahrheits¬gemäss und nicht diskriminierend ist. Darüber hinaus engagiert sich KS/CS für die Aus- und Weiterbildung der Branche und führt im Auftrag des Bundes die entsprechenden eidgenössischen Berufsprüfungen durch.

 

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